Aufwind

 

Aufwind (Magazin der Österr. Lungen-Union), 6/95

Asthma - Folge zu heißer Ernährung?

Chronische Verbrennung der Schleimhäute

Unsere Körpertemperatur beträgt 37 °C. Dennoch essen oder trinken neun von zehn Menschen Speisen und Getränke mit höheren Temperaturen: Suppen, Tee und Kaffee mit durchschnittlich 55 - 70 °C! Das schädigt die Schleimhaut vom Mund bis zum Magen - und zwar umso mehr, je höher die Temperaturen sind. Da die meisten Menschen die Gefahr nicht kennen, wiederholen sie den Fehler immer wieder - eine chronische Verbrennung entsteht.

Die geschädigten Areale werden von Viren, Bakterien und Allergenen befallen. Entzündungen greifen immer weiter um sich. Vom Rachen aufsteigend entstehen Schnupfen und Nebenhöhlenentzündungen, absteigend werden der Kehlkopf, die Luftröhre und die Bronchien befallen - auch Asthma kann sich entwickeln. Auch viele andere Krankheiten werden verursacht oder maßgeblich gefördert. Bei einer Erkrankung müssen daher zuerst die Schleimhäute des Gaumens und des Rachens geheilt werden. Deshalb darf man nichts essen oder trinken, das heißer als 37 °C ist. Außerdem müssen bis zur Genesung noch andere Punkte beachtet werden, auf die in einer Broschüre näher eingegangen wird.

Milde Formen des Asthma bronchiale können nun in vier bis zwölf Monaten ohne zusätzliche Medikamente und Kosten kontrolliert werden. In schweren Fällen wird eine deutliche Linderung der Beschwerden erreicht.

Ein Quecksilber-freies Getränkethermometer ist unerlässlich. Nur damit kann der Patient die empfohlene Maximaltemperatur erkennen und so das Temperaturgefühl zurückgewinnen. ...

 

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